Von dem großen Erfolg, den meine Geburt für meine Eltern dargestellt haben mag, waren sie wohl so beflügelt, dass sie noch einen draufsetzen wollten, so dass ich zwei Jahre später einen zuverlässigen Spielkameraden im Kinderzimmer begrüßen durfte: meinen kleinen Bruder Roland. Wir haben uns immer gut verstanden und fast nie gestritten - bis auf manchmal.
Weil schon bald nach meiner Geburt ein kleines Häuschen im Grünen erworben worden war, habe ich meine Kindheit meist wochentags in der Stadt und an den Wochenenden in dem kleinen Dorf namens Gudow zugebracht, wo dieses Haus steht. So konnte ich mich einerseits gut mit den erforderlichen Spielsachen (Quartette, Autos, Lego, Videospiele, etc.) ausstatten, während ich andererseits auch auf die Aktivitäten, die eine Landschaft erfordern (Höhlen bauen, Zündeln, Hacken-Hämmern-Sägen, Experimente mit Kleintieren, etc.) nicht verzichten musste. An dieser Stelle sei aber lobend erwähnt, dass die zahlreichen Parks in Hamburg auch einiges an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ausserhalb der eigenen vier Wände zu bieten haben. Der Park bei uns um die Ecke, war der Innocentia-Park. Da haben wir ordentlich gebufft (gebolzt, Fußball gespielt).
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