Mit ‘Studium’ getaggte Artikel

Abschluss

Dienstag, 02. Januar 2007

Am Ende meiner Studienzeit habe ich mich einem Fach näher gewidmet, dass sehr schön meine sprachlichen Interessen mit meinen informationstechnologischen Ambitionen kombiniert: der Computerlinguistik.

Am European Media Laboratory (EML) in Heidelberg habe ich in der Natural-Language-Processing-Gruppe zunächst als Praktikant einiges gelernt und entwickelt und schließlich auch meine Diplomarbeit “Information-Retrieval-Modelle in einem natürlichsprachlichen Beratungssystem” geschrieben. Daneben war ich stolzes Gründungsmitglied des ebenfalls in Heidelberg aus der Taufe gehobenen YASP (Yet Another Synthetic Poem) -Projekts, von dem - zumindest in Gedichtgenerator-Kreisen - auch in Zukunft noch einiges zu hören sein wird. Unter den vielen besuchenswerten Orten und sensationellen Sehenswürdigkeiten, für die Heidelberg zu Recht weltweit berühmt ist, haben die mitten in Hendesse gelegene Tiefburg, die Klosterruine St. Michael auf dem schon von den Kelten besiedelten Weißenstein und das Beach-Soccer-Turnier im Neuenheimer Feld bedeutende Eindrücke hinterlassen.

Technik in Lübeck

Dienstag, 02. Januar 2007

Nach drei Jahren Geisteswissenschaftlichen Studiums fand ich, dass es an der Zeit sei, auch meine mathematisch-naturwissenschaftlichen Begabungen zu fördern. Also ging ich in die herrliche Hansestadt Lübeck, um dort mein Ingenieurs-Diplom zu machen. Beim Studiengang der Kommunikations-, Informations- und Medientechnik (Imformatik) ging es ganz gut zur Sache: Erstmal ordentlich Mathematik und Elektrokrams und später dann Programmieren und Software-Entwicklung, das Ganze dann noch hübsch gespickt mit den Trüffeln der Sparte: Assembler, Compilerbau und Konsorten. Zwischendurch, aber natürlich nur, wenn der eng gesteckte Lernplan es erlaubte, führten mich meine Schritte nach Travemünde und auf den Priwall an die Ostsee - da war es richtig schön am Strand. Wenn mal nicht soviel Zeit ist, kann ich aber auch ein Bad im zwar morastigen, dafür aber recht warmen Ententeich des Stadtparks, empfehlen.

Geist in Marburg

Dienstag, 02. Januar 2007

Ein wenig selbstbestimmter, aber nicht weniger angestrengt, ging es dann beim Studium zu. Ich hatte die Ehre, die Philipps-Universität Marburg besuchen zu dürfen. Epistemologie, Ethik, Literatur, Linguistik und Phonetik spannten das Feld meiner Betätigungen auf. Dazu kam eine tolle Residenz im Studentendorf in der Geschwister-Scholl-Straße. Hier durfte ich viele gleich oder zumindest ähnlich begabte Jungakademiker und Jungakademikerinnen kennenlernen, von denen ich einige noch immer glücklich in den Kreis meiner Freunde reihen darf. Die Stadt Marburg selbst, sehr hübsch im Herzen Hessens an der Lahn gelegen, hat mir gut gefallen. Das unmittelbar an das Studentendorf angrenzende bewaldete Terrain der Lahnberge bot mir und meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen eine gute Gelegenheit, Wanderungen mit einem hohen Anteil an schönen Unterhaltungen und frischen Diskussionen zu veranstalten, die dies- und jenseits der eigenen Stirn einige Früchte trugen.

Aber auch sonst gibt es viele schöne Plätze, zum Beispiel der alte botanische Garten, im Paddelboot auf der Lahn oder oben beim Schloß. Und dann sind da noch die Orte, die nicht durch ihre offensichtliche Attraktivität, sondern ihre Bedeutung für mich persönlich erst ihre Erwähnung verdienen: Die Mensa, die Fußgängerunterführung unter der B3 hindurch zur Philosophischen Fakultät, die Zimmermannstraße, das Schwarz-Weiß-Café im Studentendorf, und und und …