Geist in Marburg
Ein wenig selbstbestimmter, aber nicht weniger angestrengt, ging es dann beim Studium zu. Ich hatte die Ehre, die Philipps-Universität Marburg besuchen zu dürfen. Epistemologie, Ethik, Literatur, Linguistik und Phonetik spannten das Feld meiner Betätigungen auf. Dazu kam eine tolle Residenz im Studentendorf in der Geschwister-Scholl-Straße. Hier durfte ich viele gleich oder zumindest ähnlich begabte Jungakademiker und Jungakademikerinnen kennenlernen, von denen ich einige noch immer glücklich in den Kreis meiner Freunde reihen darf.

Abends im Studenten-Café
Die Stadt Marburg selbst, sehr hübsch im Herzen Hessens an der Lahn gelegen, hat mir gut gefallen. Das unmittelbar an das Studentendorf angrenzende bewaldete Terrain der Lahnberge bot mir und meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen eine gute Gelegenheit, Wanderungen mit einem hohen Anteil an schönen Unterhaltungen und frischen Diskussionen zu veranstalten, die dies- und jenseits der eigenen Stirn einige Früchte trugen.

Bootsfahrt auf der Lahn (Foto: M. Krewet)
Aber auch sonst gibt es viele schöne Plätze, zum Beispiel der alte botanische Garten, im Paddelboot auf der Lahn oder oben beim Schloß. Und dann sind da noch die Orte, die nicht durch ihre offensichtliche Attraktivität, sondern ihre Bedeutung für mich persönlich erst ihre Erwähnung verdienen: Die Mensa, die Fußgängerunterführung unter der B3 hindurch zur Philosophischen Fakultät, die Zimmermannstraße, das Schwarz-Weiß-Café im Studentendorf, und und und …